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Meldungen des IÖW

Den „Klimanotstand“ auszurufen, bedeutet für viele Kommunen mehr als reine Symbolik. Mit einer Klimanotstandskommune tritt ein neuer Akteur in Erscheinung, der seitens der nationalen Klimaschutzpolitik stärker beachtet werden sollte. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung, die Prof. Bernd Hirschl vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung am 2. November 2019 auf dem „Klimanotstandkongress“ in Berlin vorstellte. Aus ganz Deutschland kamen Kommunen zusammen, die einen Beschluss gefasst haben, mit dem sie erklären, dass die Klimakrise existiert und dass die bisher ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichen um gegenzusteuern. Hirschl: „Die nationale Förderpolitik sollte solche Kommunen, die durch ihren in der Regel breit angelegten Klimaschutz- und Vorsorgeansatz zu neuen Vorreitern werden können, bei der Umsetzung unterstützen.“ > mehr Informationen

 

Von Energieversorgung über Landschaftsplanung zu nachhaltiger Digitalisierung – IÖW-Mitarbeiter/innen und Fellows bringen Ergebnisse und Erkenntnisse der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung auch in die universitäre Lehre. In diesem Wintersemester bieten sie unterschiedliche Seminare und Vorlesungen in Senftenberg, Bernkastel-Kues, Berlin, Hamburg und anderen Städten an. Ein Überblick. > mehr Informationen

 

Shopping, Suchmaschinen, Sharing: Die Digitalisierung verändert das Konsumverhalten. Inwieweit jedoch wirkt sie auch auf nachhaltigen Konsum? IÖW-Mitarbeiterinnen Vivian Frick und Maike Gossen geben in dem Bericht „Digitalisierung von Märkten und Lebensstilen – Neue Herausforderungen für nachhaltigen Konsum“ einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu Zusammenhängen und Auswirkungen der Digitalisierung auf nachhaltigen Konsum. Beide arbeiten in der Forschungsgruppe „Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation“ zum Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Der Bericht ist beim Umweltbundesamt erschienen. > mehr Informationen

 

Die Annahme, dass wirtschaftliches Wachstum per se wünschenswert sei, ist tief im wirtschaftswissenschaftlichen Mainstream verankert. Aber auch stabiles Nullwachstum lässt sich innerhalb einflussreicher neoklassischer Theorien grundsätzlich abbilden. Allerdings kommen dabei bedeutsame Aspekte zu kurz. Im Buchbeitrag „Zur Konzeptualisierbarkeit einer Postwachstumsökonomie“ zeigt IÖW-Wissenschaftler Steffen Lange gemeinsam mit den beiden Autoren Jonathan Barth und Johannes Euler, dass es vieler Zugänge und theoretischer Perspektiven bedarf, um eine Postwachstumsökonomie umfassend zu analysieren: Hierzu zählen etwa die Rolle des Geldsystems, von Gewinnen, Zinsen, Sozialsystemen und Reproduktionsarbeit, Privateigentum und Wettbewerb, politischer Ökonomie und Macht. > mehr Informationen

 

Energetische Sanierung, seniorengerechte Wohnraumanpassung, Sicherheit und Einbruchschutz: Für ältere Menschen, die eine Wohnung oder ein Haus besitzen, sind dies wichtige Aspekte, wenn sie über das Wohnen im Alter nachdenken. Bislang fehlte dazu ein Beratungsangebot aus einer Hand. Das Forschungsprojekt „Sanieren 60plus“ hat diese Themen miteinander verknüpft und zielgruppengerecht für über 60-jährige Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Wohnungen aufbereitet. Wie ältere Hauseigentümer/innen richtig angesprochen werden können, zeigt eine Informationsbroschüre, die unter Mitwirkung des IÖW entstanden ist. > mehr Informationen

 

Die gegenwärtige Klimadebatte ist auch eine Debatte über das Wirtschaftswachstum. Denn trotz aller Klima-Bekenntnisse halten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft weitgehend am Ziel fest, die Wirtschaftsleistung weiter zu steigern – auch wenn dies zulasten des Klimas geht. Begründet wird dies mit dem Mantra, nur Wirtschaftswachstum könne ausreichend Arbeitsplätze bieten. Die Herausgeberinnen Angelika Zahrnt und Irmi Seidl argumentieren in ihrem neuen Buch, dass die Zeit gekommen ist, die Fixierung auf Wirtschaftswachstum und Erwerbsarbeitsplätze aufzugeben. Es müsse darum gehen, Erwerbsarbeit und unbezahlte Arbeit neu zu gewichten und das Steuer- und Sozialsystem so umzubauen, dass dieses weniger von Erwerbsarbeit abhängig wird – so die zentralen Forderungen des Buches „Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft“, das jetzt im Metropolis-Verlag erschienen ist. > mehr Informationen

 

Deutschland importiert jährlich über 200 Millionen Tonnen Rohstoffe und Produkte direkt von außerhalb der Europäischen Union. Deren Anbau, Abbau und Herstellung haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Natur in den Erzeugerländern. Dabei handelt es sich häufig um Länder des Globalen Südens. Neue Untersuchungen des Bundesamts für Naturschutz (BfN) kommen zu dem Schluss, dass ein wirksamer Schutz von biologischer Vielfalt und Ökosystemleistungen weltweit nur gelingt, wenn sich der Konsum im Globalen Norden umfassend verändert. Die Studie „Sustainable Consumption for Biodiversity and Ecosystem Services“ haben das IÖW und das ifeu heute auf einer Konferenz im Bundesumweltministerium in Berlin vorgestellt. > mehr Informationen

 

Ressourcenpolitik ist aktuell stark auf Versorgungssicherheit und Effizienz ausgerichtet. Eine Perspektive, die Forderungen globaler Gerechtigkeit und Ziele des Umwelt-, Biodiversitäts- und Klimaschutzes integriert? Oft Fehlanzeige. Dies möchte das Projekt Ressourcenwende ändern und vernetzt zu diesem Zweck Wissenschaft und Zivilgesellschaft rund um das Thema nachhaltige Ressourcenpolitik. Die Website www.ressourcenwende.net dient als Austausch- und Informationsplattform. > mehr Informationen

 

„Sieben Tage – sieben Themen – ein Ziel: die Rettung der Erde“ lautet das Motto der Week4Climate, zu der Fridays for Future Deutschland aufgerufen hat. Die Institute des Ecological Research Network (Ecornet), dem das IÖW angehört, beteiligen sich mit thematischen Veranstaltungen an der Aktionswoche und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein. > mehr Informationen

 

Autonomes Fahren soll den Arbeitsweg angenehmer, datenbasierte Verbrechensvorhersagen Städte sicherer, intelligente Spracherkennung das Erlernen von Fremdsprachen überflüssig machen. Künstliche Intelligenz (KI) – Vorsprung durch Technik auch für Nachhaltigkeit? Oder schwerer ethischer und ökologischer Rucksack? > mehr Informationen

 
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